Erfolgreiche Schadensersatzklage gegen das Bankhaus Löbbecke aufgrund VIP 3 Medienfonds-Beteiligung

Das Landgericht Berlin hat einem von uns vertretenen Kläger Schadensersatz wegen fehlerhafter Anlageberatung gegen das Bankhaus Löbbecke zugesprochen. Nach Ansicht des Landgerichts hätte die beklagte Bank dem Kläger vor der Anlageentscheidung mitteilen müssen, dass es bei Abschluss der Beteiligung an dem Medienfonds eine Provision erhält. Dieses Urteil steht im Einklang mit der jüngsten Rechtsprechungstendenz des Bundesgerichtshofs, bei verschwiegenen Provisionsabreden von einer Fehlberatung auszugehen und zwar unabhängig davon, wie hoch die vereinbarte Provision war.

Das Urteil des Landgerichts Berlin ist noch nicht rechtskräftig. Es bleibt abzuwarten, ob das verurteilte Kreditinstitut trotz der eindeutigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs Berufung zum Kammergericht einlegen wird.