Kammergericht bestätigt erstinstanzliches Urteil gegen Bankhaus Löbbecke auf Rückabwicklung einer VIP 3-Fondsbeteiligung

Für einen VIP 3-Fondsanleger haben wir erstinstanzlich die Rückabwicklung der Fondsbeteiligung im Wege einer Schadensersatzklage wegen fehlerhafter Beratung durch das Bankhaus Löbbecke durchgesetzt (siehe Archiv Juni 2009). Dieses Urteil wurde auf die Berufung der Bank nunmehr durch das Kammergericht bestätigt und hinsichtlich geforderten, aber erstinstanzlich noch abgelehnten Nebenkosten zu Gunsten des Mandanten sogar noch erweitert. Das Kammergericht bestätigt damit unsere Rechtsauffassung, dass der Anlageentscheidung eine fehlerhafte Beratung durch die Bank vorausging, indem der Anleger nicht über Provisionen aufgeklärt wurde, die die Bank für die Anlagezeichnung erhielt und der als „Garantiefonds“ bezeichnete Fonds tatsächlich nicht über die versprochene Absicherung verfügte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, obwohl die Revision ausdrücklich nicht zugelassen wurde, da das Bankhaus Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesgerichtshof eingereicht hat.

Für Rückfragen zu der Möglichkeit von Schadensersatzansprüchen bei fehlerhafter Kapitalanlageberatung stehen Ihnen die Rechtsanwälte Sebastian Barta sowie Dr. Sebastian Geiseler-Bonse aus unserem Berliner Standort jederzeit gern zur Verfügung.